Wegweisend

Alles erreicht? 
Warum heute noch Vinissima?


35 Jahre Vinissima – eine Betrachtung von Barbara Wanner


Vor 35 Jahren, als wir mit sieben Frauen Vinissima an einem Kaiserstühler Küchentisch gegründet haben, war die Welt eine andere. Kein Smartphone, kein Social Media, keine E-Mails. Sichtbarkeit entstand nicht über Kanäle, sondern analog. Wer in den richtigen Runden war, war im Spiel. Wer nicht drin war, blieb draußen. Genau in diese Zeit fiel unsere Gründung – nicht als modische Idee, sondern als Antwort auf eine Realität, in der Frauen präsent, aber strukturell kaum eingebunden waren.

Heute, 2026, könnte man auf den ersten Blick sagen: Es läuft. Frauen führen Weingüter, gestalten Regionen, moderieren Panels, schreiben Weinkarten und eröffnen Vinotheken. Wir unterrichten, prämieren, beraten, exportieren. Eine neue Generation kommt selbstbewusst nach. Viele Männer verstehen sich inzwischen als Partner auf Augenhöhe, und selbst in konservativen Strukturen bewegt sich etwas. Der Dialog ist offener, die Bühne breiter. Es gibt viele gute Gründe zu sagen: Wir haben’s geschafft und alles erreicht.

Und trotzdem ist dieser hellblaue Himmel nur die halbe Wahrheit. Viele von uns kennen bis heute diese leisen Momente, in denen Frauen klein gemacht werden. Nicht immer laut, nicht immer böse. Oft subtil, manchmal ganz offen. Deshalb trage ich die feministische Idee von Vinissima nicht aus Prinzip vor mir her, sondern weil sie notwendig bleibt. Denn in der Weinbranche gibt es weiterhin Strukturen, die Frauen Rollen zuschreiben und ihren Einfluss begrenzen. Und Gleichstellung entsteht nicht automatisch, nur weil die Oberfläche zeitgemäßer wirkt.

Trügerische Sichtbarkeit

Frauen sind in der Weinwelt im Bild. Sie repräsentieren, moderieren, servieren, organisieren. Das wirkt auf den ersten Blick emanzipiert. Und ja, es ist ein Fortschritt. Nur: Hinter dem Bild fehlt oft die strukturelle Wirksamkeit. Dort, wo entschieden wird – bei Investitionen, strategischen Weichenstellungen, Innovationen und Verantwortung – wird es in vielen Fällen erstaunlich männlich. Nicht zwingend, weil Frauen aktiv ausgeschlossen werden, sondern weil sich Macht und Zuständigkeiten über Jahre so eingerichtet haben. Das Ergebnis ist klar: Frauen übernehmen häufig Aufgaben, die nach außen wirken, aber innen keine Steuerungsbefugnis mitbringen. Manche repräsentativen Rollen verstärken das sogar: viel Außenwirkung, wenig Gestaltungsspielraum. Am Ende bleibt eine einfache Frage: Wer ist im Bild – und wer sitzt am Tisch und wird gehört, wenn es ernst wird? Das ist kein Nebenthema. Das ist Machtlogik.

Dazu kommt die Frage, wer als Fachfrau gilt. Und hier zeigt sich: Sichtbarkeit ersetzt nicht automatisch Autorität. Noch nie waren Frauen in der Weinbranche so gut ausgebildet wie heute. Trotzdem wird weibliches Fachwissen bis heute häufig „weich“ gerahmt: Talent, Intuition, gutes Gespür. Das klingt freundlich, verschiebt Kompetenz aber weg von Wissen und Leistung – und macht sie weniger verbindlich. Bei Männern wird Fachlichkeit viel eher vorausgesetzt. Im Alltag heißt das: Frauen werden häufiger unterbrochen, abgefragt, in Erklärungsschleifen geschickt. Entscheidungen werden schneller angezweifelt. Anerkennung gibt es, ja – aber sie bleibt oft bei „nett“, „engagiert“, „talentiert“. Und sie kippt, sobald eine Frau klar führt oder fordert. Eine einfache Gegenbewegung ist Klarstellung. Viele Frauen sagen inzwischen direkt: Das besprechen wir miteinander, ich bin Ihre Ansprechpartnerin. Nicht unhöflich, sondern sachlich, um veraltete Rollenbilder im Geschäftsalltag zu durchbrechen.

Ein weiterer blinder Fleck ist die Machtlogik, die viele kennen, aber selten so benennen. Anerkennung in unserer Branche ist wie ein Kompliment mit Bedingungen. Solange man ins erwartete Bild passt – charmant, fleißig, empathisch, „unkompliziert“ –, funktioniert es. Ein Teil davon ist wohlwollender Sexismus: freundlich im Ton, begrenzend in der Wirkung. Sobald eine Frau führt, etwas einfordert oder kritisch wird, kippt die Bewertung. Was beim Mann als durchsetzungsstark gilt, wird bei der Frau schnell als schwierig gelesen. Frauen werden ausgeschlossen, vor allem unbequeme. Und ja, das geschieht nicht nur durch Männer. Auch Frauen bewerten andere Frauen teils strenger, weil alte Rollenbilder noch wirken. Darauf müssen wir auch bei Vinissima achten. Auf Augenhöhe sind wir nicht, wenn es Applaus gibt. Auf Augenhöhe sind wir erst, wenn Anerkennung sich in Verantwortung, Einfluss und fairen Bedingungen ausdrückt.

Parität ist kein Privatproblem. 

Wer im Betrieb mitträgt, muss auch mitentscheiden dürfen. Genau daran scheitert es bis heute. Denn viele Betriebe funktionieren nur, weil Frauen doppelt tragen. Erst die Familienarbeit: Haushalt, Kinder, Pflege. Und dann zusätzlich die Mitarbeit im Betrieb. Nicht selten auf Minijob-Basis oder als „MIFA – mitarbeitendes Familienmitglied“. Das klingt zunächst mal wie pragmatische Aufgabenteilung. In der Realität ist es eine Schieflage, die im Ernstfall existenziell wird. Keine definierte Rolle heißt oft keine Stimme. Und im schlimmsten Fall keine rechtliche Absicherung. Wenn diese Doppelrolle zur Normalität wird, entsteht ein Druck, der auf Dauer zermürbt: im Betrieb professionell, zu Hause perfekt. Das verhindert Einfluss – und es hält Frauen davon ab, sich strategisch zu positionieren. Zudem hat es handfeste Folgen, bis hinein in die Altersvorsorge. Viele Selbstständige sparen privat, oft über ETFs. Gleichzeitig fehlt es an einfachen, steuerlich attraktiven Lösungen. Wer hier keine saubere Struktur hat, zahlt später den Preis – und zwar unabhängig davon, wie viel im Betrieb täglich mitgetragen wird.

Karrieren entstehen nicht nur durch Leistung, sondern auch durch Netzwerke, Förderung und Zugang. Hier fehlen Frauen in der Weinbranche oft die Wege. Während Männer sich in bestehenden Strukturen gegenseitig empfehlen und mitziehen, stehen Frauen häufiger allein. Wer keine Fürsprecher hat, kommt seltener in Beiräte, Jurys, Branchenprojekte oder auch in die spannenden Jobs – egal wie gut die Frau ist. In Systemen, die über Jahrzehnte von Männern geprägt wurden, gibt es eine informelle Förderlogik: Man zieht sich gegenseitig rein. Nicht offiziell, aber wirksam. Frauen stehen dadurch oft länger vor der Tür, müssen sich häufiger beweisen, und trotzdem bleibt die nächste Stufe diffus. Nicht, weil Frauen schlechter sind, sondern weil diese Förderketten sie nicht automatisch mitnehmen. Deshalb braucht es eigene Förderketten – bewusst gebaut und genutzt. Und Mentoring darf kein Zufall sein, sondern muss aktiv organisiert werden.

Mehr machen, weniger warten

Es gibt noch eine Stelle, an der sich Ungleichheit fortsetzt, ohne dass jemand aktiv etwas dafür tun muss: in unserem eigenen Timing. Viele Frauen kennen den „Noch kurz“-Reflex. Noch ein Seminar. Noch mehr Erfahrung. Noch warten, bis es wirklich sitzt. Und während wir warten, wird der Platz vergeben. Das zeigt sich sehr konkret: Wir kandidieren seltener, verhandeln vorsichtiger, bepreisen defensiver, sagen Einladungen ab, weil wir uns noch nicht bereit fühlen. Andere laufen längst los – oft mit weniger Substanz, aber mehr Selbstverständlichkeit.

Mir geht es dabei nicht um Lautstärke, sondern um Wirksamkeit. Um die Entscheidung, Raum nicht automatisch abzugeben. Sagen wir doch einfach: Ich bin bereit genug. Ich stehe jetzt dafür. Ich lasse den Platz nicht reflexhaft denen, die sich am sichersten fühlen. Und wenn ich losgehe, nehme ich andere Frauen mit.

Damit sind wir bei einem heiklen, aber entscheidenden Thema: Sisterhood oder Einzelkampf? Frauen in Führungsrollen sind nach wie vor die Ausnahme. Wer als Einzige oben steht, wird automatisch wachsam. Nicht aus Charakter, sondern aus Erfahrung. Aus Wachsamkeit wird schnell Vorsicht, manchmal Konkurrenz. Dann bleiben Türen zu, Nachwuchs wird nicht aktiv mitgezogen, Zusammenarbeit wird zurückhaltend. Nicht aus Bosheit, sondern aus Angst, den eigenen Platz wieder zu verlieren. Das ist fatal, weil Frauen damit die Logik stärken, die Frauen klein hält. Sichtbar starke Frauen sind für andere Frauen nur dann ein echtes Signal, wenn sie Türen aufmachen. Solidarität ist keine Stimmung. Solidarität ist Verhalten, aber natürlich auch nicht ganz einfach in einem immer enger werdenden und rückläufigen Marktumfeld.

Das Bittere ist: Je enger es wird, desto eher schalten viele auf Selbstschutz. Wir bräuchten aber das Gegenteil. Denn in einem rückläufigen Markt gewinnt nicht die Einzelkämpferin, sondern das System. Damit sind wir beim härtesten Punkt. 

Der Weinmarkt im Marktwandel

Wir sehen es längst. Der Weinmarkt wird enger. Kosten steigen. Menschen kaufen bewusster und trinken selektiver. Gleichzeitig gibt es mehr Alternativen. Das ist kein vorübergehender Effekt. Das ist ein Strukturwandel mit weitreichenden Folgen. In so einer Lage reicht das alte „Weiter so“ nicht mehr. Es reicht auch nicht, Wein mit großen Worten wie „Kulturgut“ zu schützen.

Jetzt zählt, wer schnell umstellt, die Kosten im Griff hat und professionell arbeitet. Wer handwerkliche Erzeugerqualität erklärt, ohne zu belehren und ohne elitär zu wirken. Wer Preise begründet, statt sie zu beschönigen. Wer verlässlich liefert, vom Weinberg bis zur Kommunikation.

Frauen müssen hier aktiver mitwirken. Nicht nur, weil es Kraft braucht, sondern weil viele von uns nah an der Realität des Marktes arbeiten. Wir hören oft früher, was Kundinnen und Kunden wirklich sagen. Wir merken schneller, wo Sprache kippt, wo Rituale peinlich werden, wo Glaubwürdigkeit verloren geht. Und wir können Komplexität verständlich machen, ohne Show und Allüren, aber mit Verantwortung.

Außerdem wird das richtige Maß wichtiger. Nicht als Moral, sondern als Realität im Markt. Wer heute Begeisterung für Wein schaffen will, muss Genuss in die Zeit übersetzen: bewusst, moderat, glaubwürdig. Und ja, wir sollten Grenzen setzen, wenn die Branche sich selbst schadet – durch Ignoranz, durch Angeberei, durch Trinkstärke als Coolness. Das ist nicht der Weg. Wein muss Genuss und Austausch bleiben. Vertrauen will verdient werden. Dafür braucht es weibliche Vernunft und Verantwortung bei der Ausgestaltung.

Was jede tun kann und muss

Gleichstellung entsteht nicht nur durch bessere Rahmenbedingungen. Sie entsteht auch dadurch, dass Frauen den Raum, der ihnen zusteht, konsequent einnehmen. Das beginnt ganz schlicht bei Präsenz. Nicht als Show, nicht als Ego-Nummer, sondern als Teil der Arbeit. Wer Einfluss will, muss dahin gehen, wo entschieden wird: auf Panels, in Gremien, in Verkostungen, in Gespräche und Meetings. Und nicht warten, bis man „gefragt“ wird. Themen besetzen, Standards setzen, Verantwortung übernehmen.

Genauso wichtig ist Klartext. Wir verändern nichts, wenn wir Probleme weichzeichnen. Sexistische Muster, Machtzirkel, Rollenzwänge, leise Abwertungen: Das muss benannt werden, ohne Drama, aber ohne Ausweichen. Grenzen setzen, Grenzüberschreitungen stoppen, widersprechen, Fairness und Parität einfordern. Und zwar früh. Nicht erst, wenn sich etwas festgefressen hat und man nur noch die Wahl zwischen Schweigen und Eskalation hat.

Und dann kommt der Teil, den viele unterschätzen: Leistung reicht nicht, wenn sie isoliert bleibt. Wirkung entsteht, wenn wir andere mitziehen. Frauen empfehlen Frauen, schlagen Kolleginnen aktiv vor, teilen Kontakte, machen Namen präsent, bauen Tandems. Wenn eine von uns einen Platz bekommt, wird dieser Platz größer, sobald sie eine andere mitbringt. Das ist kein Klüngel. Das ist Ausgleich zu Strukturen, die über Jahrzehnte anders funktioniert haben.

Dazu gehört auch politische Wachheit. Nicht als Parole, sondern als Verantwortung. Wer will, dass sich Rollen wirklich verändern, muss sich auch dafür interessieren, welche Regeln diese Rollen festhalten. Elternzeit, Betreuung, finanzielle Eigenständigkeit, saubere Absicherung statt Minijob-Falle, gleiche Chancen in Betrieb und Beruf. Strukturen ändern sich nicht von allein. Und sie ändern sich auch nicht, wenn man bei Wahlen aus Gewohnheit entscheidet.

Und braucht es noch Vinissima?

Ja, unbedingt. Vinissima brauchen wir weiter, weil Gleichstellung in der Weinbranche nicht von allein passiert. Es hat sich viel getan. Aber ist der Fortschritt auch stabil? Sobald es eng wird, kippen errungene Strukturen schnell zurück in alte Rollen. In einer Marktkrise passiert das besonders leicht. In schwierigen Zeiten entscheidet sich, ob Frauen wirklich mitentscheiden oder ob sie am Ende wieder nur mitlaufen.

Gleichzeitig gilt: Wir dürfen nicht nur auf festgefahrene Strukturen zeigen. Wir müssen auch an uns arbeiten. Wir müssen schneller reagieren, uns professionell an neue Bedingungen anpassen und uns klarer und selbstbewusster positionieren.

Was heißt das für Vinissima konkret? Vinissima muss heute mehr sein als ein Netzwerk, das verbindet. Es muss eine Infrastruktur sein, die Wirkung für Frauen organisiert. Das beginnt bei planbaren Türen. Frauen müssen systematisch in Rollen kommen, die wirklich zählen – Jurys, Beiräte, Vorstände, Verbandsfunktionen, Leitungsrollen in Betrieben und Institutionen. Nicht zufällig, nicht nach Tagesform, sondern bewusst. Dazu braucht es Mentoring, das ein Ergebnis hat. Austausch ist gut, aber er reicht nicht. Mentoring muss als Programm geführt werden, das Entwicklung sichtbar macht: bessere Konditionen, klare Rollen im Betrieb, erste Gremienplätze, echte Verantwortung. Und es muss so kommuniziert werden, dass es nicht nur „in der Branche“ bleibt.

Wenn Vinissima wirken will, gehört Lobbying dazu. Nicht parteipolitisch, aber konsequent. Feministische Positionen müssen klar formuliert werden. Wir müssen neue Ansprechpartnerinnen suchen und Verbündete gewinnen, dranbleiben. Nicht alles muss sofort gelöst werden. Aber ohne klare Stimme nach außen bleibt zu viel im Innen. Vinissima muss außerdem breiter zeigen, wie Frauen im Wein arbeiten. Betrieb, Keller, Handel, Gastronomie, Ausbildung, Medien, Beratung, Forschung, Politik. Nicht als Galerie, sondern als Gegenentwurf zu alten Bildern. Sichtbarkeit ist hier kein Selbstzweck. Sie erweitert das Bild dessen, was möglich ist.

Und schließlich braucht es Sisterhood als Standard, nicht als Stimmung. Empfehlungen aussprechen, Tandems bilden, Nachwuchs aktiv nachziehen, Bühnen teilen, Konflikte fair lösen, Erfolge teilen. Ein Netzwerk ist nur so stark wie sein Alltag.

Raus aus dem Schneckenhaus

Vinissima ist stark nach innen, in die Branche hinein. Das bleibt wichtig. Eine große Chance liegt aber darin, zusätzlich nach außen zu wirken. Frauen vernetzen sich mit Frauen. Warum vernetzen wir uns nicht auch mit Verbraucherinnen? Nicht als Marketingnummer, sondern als echte Verbindung. Weil es unsere Aufgabe ist, als Weinfrauen für Wein zu begeistern, gerade jetzt. Mit einer Sprache, die nicht ausschließt. Mit Wissen, das wir teilen, statt zu imponieren. Mit einem soliden Bild von Wein als naturnahem Produkt aus Landwirtschaft und Handwerk. Und mit einem klaren Plädoyer für moderaten Genuss. Jede Weinfrau ist da gefragt, die Erzeugerin, die Händlerin, die Sommelière, die Kommunikatorin. Diese Idee muss offen gedacht werden. Vinissima kann hier anstoßen und organisieren, idealerweise über das Netzwerk hinaus. Es braucht Spielräume und unterschiedliche Tonlagen – je nach Region, Stadt oder ländlichem Raum. Und wenn wir das nicht unter unserem Vereinsnamen machen können oder wollen, finden wir neue Wege.

Den Mut zur Weiterentwicklung habe ich am Netzwerkwochenende zum 35. Jubiläum gespürt. Es war inspirierend, klug und voller Energie. Es gibt uns Rückenwind und hat gezeigt, wie richtig und wichtig unsere Gründung vor 35 Jahren war. Jetzt liegt es an uns, neue Impulse umzusetzen. Nicht immer leicht. Im Ehrenamt, mit begrenzten Mitteln. Aber wir müssen nach vorn – und mit Kraft in den Wandel. Vergessen wir dabei nicht: Es ist alternativlos, Feministin zu sein. Insbesondere für die Frauen in unserer Branche. Deshalb sollte jede Weinfrau Vinissima unterstützen und Mitglied sein – egal, wie viel Zeit sie einbringen kann oder will. Vinissima zu stärken ist kein Nice-to-have. Es ist eine bewusste Entscheidung. Und sie zeigt Haltung. Deshalb – nicht zurücklehnen. Nicht warten. Nicht nur nicken. Sondern dranbleiben – miteinander und mit dem Anspruch, den wir uns selbst und dieser Branche schuldig sind.

Und wenn man dafür einen Satz braucht, dann diesen:

„Macht euch bewusst, wenn ihr euch raushaltet, hat das Folgen. Verbesserungen haben sich immer nur eingestellt, wenn Frauen auch widerständig waren und zusammenhielten. (Rita Süssmuth)