Weinböhla: Wein im Namen

Sachsen/Saale-Unstrut Vor Ort

Am 24. Juli 2026 trafen sich neun Vinissima-Mitglieder und Interessentinen, darunter vier Kandidatinnen für die Wahl der Sächsischen Weinkönigin 2026, um gemeinsam Weinböhla und seine weinbaulichen Besonderheiten zu entdecken.

Organisatorin Indira Tesch begrüßte die Teilnehmerinnen am Velocium, dem Museum für Fahrradkultur in Weinböhla. Bereits dort erhielten wir einen interessanten Einblick in die weinbauliche Geschichte des Ortes.

Mit dem Bus ging es anschließend zum Weinböhlaer Ratsweinberg im Oberdorf. Ein Mitglied der Weinbaugemeinschaft stellte die gemeinschaftliche Bewirtschaftung des rund zwei Hektar großen Weinbergs durch etwa 80 Mitglieder vor und berichtete über die damit verbundenen Herausforderungen. In dieser schönen Kulisse verkosteten wir einen Müller-Thurgau der Winzer Meißen.

Zu Fuß führte der Weg weiter zur Pension Kalinde. Dort informierte uns Indira Tesch über die Weinlehrschau Weinböhla, ein vom Lions Club initiiertes Projekt, das die Weinbautradition des Ortes sichtbar macht. Passend dazu verkosteten wir den Chimäre de Saxe von Frédéric Fourré.

Den Abschluss der Exkursion bildete der Peterkeller, wo im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Freitagswein“ regelmäßig verschiedene Winzer vorgestellt werden. Henry Tesch und Andreas Weidmann berichteten über die vielfältige Arbeit des Fest- und Heimatvereins, insbesondere zur Entwicklung des Peterkellers sowie zur Organisation des Weinböhlaer Winzerstraßenfestes. Bei einem Auxerrois vom Weingut Vincenz Richter klang der Abend in angenehmer Atmosphäre mit Gesprächen, fachlichem Austausch und weiteren Weinverkostungen aus.

Wir bedanken uns herzlich bei Indira Tesch für die gelungene Organisation und die informative Führung durch Weinböhla.

Text: Katharina Schuh
Fotos: Indira Tesch

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