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Diner Oenologique 2014: Eine Deutsch-Japanische Erfahrung

Diner Oenologique 2014: Eine Deutsch-Japanische Erfahrung

Schon der Begrüßungsaperitif war außergewöhnlich: ein perlender Sake, der mit seiner trüben Farbe eher an einen Federweißen erinnerte denn an einen Sekt. Und außergewöhnlich war auch die die Platzierung der Gäste rund um den Teppanyaki Grill, ganz so wie es in Japan üblich ist. Für die meisten unter den 30 Vinissima, war auch die Verkostung von Sake eine nicht gekannte Erfahrung und die Kombination von Sake und Wein zu den unterschiedlichen japanischen Speisen wahrlich ein Experiment.

Zunächst lernten die Teilnehmerinnen von der Sake Expertin und Sake Buchautorin Yoshiko Ueno-Müller, dass Sake ein aus poliertem und vergorenen Reis gebrautes Getränk ist und sie erfuhren darüber wie Sake entsteht und was die qualitativen und geschmacklichen Unterschiede beim Sake ausmacht. Nach der Verkostung von ausgesuchten Beispiele wurden zum Japanischen Menü sowohl Sake als auch Weine der Vinissima Frauen verkostet.

Leider führten die deutsch-japanischen Verständigungsschwierigkeiten bei der Absprache des Diners im Vorfeld zu einem etwas unkoordinierten Beginn des Experiments, doch die Atmosphäre des Live-Cookings und die Qualität des Essens machte dies locker wieder wett. Allein der zahlreiche Verkauf des Sake Buches von Frau Ueno-Müller verriet, dass manch Vinissima an diesem Abend eine neue Leidenschaft entdeckt hat.
(Bericht: Eva Raps)

 

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